Porta Fontinalis, Antikes Stadttor am Kapitolinischen Hügel, Rom, Italien
Die Porta Fontinalis war ein antikes Tor am nordöstlichen Fuß des Kapitolischen Hügels und markierte einen Durchgang durch die Servische Mauer. Das Tor lag in der Nähe der Via Clivus Argentarius und diente als wichtiger Ankerpunkt für die urbane Infrastruktur dieser Zeit.
Das Tor war Teil der Servischen Mauer, einer der ältesten Befestigungsanlagen Roms. Im Jahr 193 v.Chr. konstruierten Marcus Aemilius Lepidus und Lucius Aemilius Paullus eine Vorhalle, die das Tor mit dem Marskult auf dem Campus Martius verband und die Bedeutung dieser Passage unterstrich.
Das Tor verdankt seinen Namen den nahegelegenen Quellen und Brunnen, die es umgaben. Der Name verweist auf Fontus, einen römischen Gott, dem während der Oktoberfeierlichkeiten Opfer gebracht wurden.
Der Ort liegt leicht zugänglich am Fuß des Kapitolischen Hügels, in der Nähe der modernen Via del Campidoglio. Besucher sollten die Umgebung erkunden, da die antiken Überreste in das heutige Straßennetz integriert sind und nicht als getrennte Stätte existieren.
Ein Politiker der Antike, Gnaeus Calpurnius Piso, baute private Strukturen über dem Tor, um seine Häuser zu verbinden. Das römische Senat ordnete später den Abriss dieser Bauten an, um Piso zu bestrafen und die öffentliche Nutzung des Durchgangs zu schützen.
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