Villa Medici, Renaissance-Villa auf dem Pincio-Hügel, Rom, Italien.
Die Villa Medici ist eine Residenz aus dem 16. Jahrhundert auf dem Pincio-Hügel in Rom, die als Sitz der französischen Akademie dient. Der rechteckige Garten gliedert sich in sechzehn Beete mit Hecken, antiken Skulpturen und Brunnen, die zwischen den Pflanzungen verteilt sind.
Kardinal Ferdinando de' Medici erwarb das Anwesen 1576 und ließ die Fassaden mit römischen Reliefs und Statuen verzieren. Napoleon übertrug die französische Akademie 1803 von Paris hierher, wo sie seither geblieben ist.
Die französische Akademie beherbergt hier seit 1803 Stipendiaten aus Kunst, Musik und Literatur, die für ein bis zwei Jahre in den historischen Räumen leben und arbeiten. Besucher können während öffentlicher Ausstellungen die Arbeiten der aktuellen Residenten sehen und verstehen, wie das Gebäude als lebendige Kulturstätte funktioniert.
Führungen zeigen die Gärten, Ausstellungsräume und Innenhöfe zu festgelegten Zeiten, meist am Wochenende. Der Zugang zur Terrasse bietet einen Blick über die Stadt und die Umgebung des Pincio.
Die Innenfassade zum Garten zeigt eine reiche Dekoration aus Girlanden, Masken und eingefügten antiken Reliefs, die stark mit der schlichten Außenfront kontrastiert. Einige der Skulpturen stammen aus den Sammlungen der Medici und wurden direkt in die Architektur integriert.
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