Porticus Aemilia, Römische Handelsstruktur im Testaccio-Viertel, Rom, Italien.
Die Porticus Aemilia ist eine antike römische Handelsanlage in Rom, die sich am Ufer des Tiber erstreckt und Hunderte von Stützsäulen hatte, die mehrere Reihen von Gängen schufen. Die Ruinen zeigen heute noch Teile der ursprünglichen Mauern und zeigen, wie sorgfältig die Struktur in den antiken Fels gebaut wurde.
Die Anlage wurde Ende des 3. Jahrhunderts vor Christus erbaut und diente Rom Hunderte von Jahren als Handelshaus. Das Gebäude wurde später erneuert und mehrmals verändert, um mit den Bedürfnissen der wachsenden Stadt Schritt zu halten.
Das Gebäude war ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel in Rom und half dabei, die Stadt mit Waren zu versorgen, die auf dem Tiber ankamen. Menschen aus verschiedenen Teilen der Stadt kamen hierher, um Güter zu kaufen oder zu verkaufen, und es war ein Ort, an dem sich Geschäftsleute trafen.
Die Ruinen liegen im Testaccio-Viertel und sind zu Fuß über mehrere Straßen erreichbar, wobei einige Bereiche besser sichtbar sind als andere. Es ist hilfreich, bei Besuch langsam zu gehen und darauf zu achten, wo die antiken Fundamente beginnen und enden, da sie nicht immer deutlich gekennzeichnet sind.
Die Struktur nutzte ein ausgeklügeltes System von Bögen und Pfeilern, das es ermöglichte, unregelmäßige Hänge zu überbrücken und eine ebene Fläche zum Arbeiten zu schaffen. Dieses Ingenieurskonzept war bei der Zeit ungewöhnlich und zeigt, wie innovativ römische Baumeister waren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.