Monte Circeo, Kalksteingipfel in der Provinz Latina, Italien.
Der Berg Circeo ist ein Kalksteinkegel, der sich 541 Meter über dem Tyrrhenischen Meer erhebt und eine isolierte Landzunge an der südwestlichen Küste Italiens bildet. Die Hänge sind felsig und steil, mit einer Vielzahl von Höhlen, die sich in die Wände graben.
Das Guattari-Höhlengebiet am Berg enthält Überreste von neun Neandertalern, die Tausende von Jahren alt sind und bei Ausgrabungen 2021 entdeckt wurden. Diese Funde zeigen, dass die Höhlen seit prähistorischen Zeiten von Menschen bewohnt wurden.
Der Berg ist in der antiken Mythologie als Wohnort der Zauberin Circe aus Homers Odyssee bekannt und verbindet die Landschaft mit Geschichten aus der griechischen Überlieferung. Besucher können diese Verbindung zur mythologischen Vergangenheit spüren, wenn sie über die Hänge wandern und auf das Meer hinausblicken.
Der Aufstieg zum Gipfel erfordert etwa fünf Stunden Wanderzeit und ist physisch anspruchsvoll wegen des felsigen und steilen Geländes. Gutes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind wichtig, da die Sonne auf den exponierten Hängen intensiv wirkt.
Die Höhlen am Berg bewahren Spuren von Steinzeitsiedlungen auf, was es zu einem wichtigen Ort für die Erforschung der prähistorischen Menschheit macht. Archäologen finden hier weiterhin Belege für menschliches Leben aus sehr alten Epochen.
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