Guattari-Höhle, Archäologische Stätte in San Felice Circeo, Italien.
Die Guattari-Höhle ist eine archäologische Stätte in San Felice Circeo an der italienischen Küste. Die Höhle beherbergt Skelettreste von Neandertalern und großen Tieren wie Auerochsen, Hirsche, Nashörner und Elefanten in ihren Kalksteinwänden.
Die Höhle wurde lange nicht beachtet, bis Ausgrabungen in den 2010er Jahren begannen und Fossilien von mindestens elf Neandertalern zum Vorschein kamen. Die ältesten Knochen stammen aus einem Zeitraum vor etwa 90.000 bis 100.000 Jahren.
Wissenschaftler mehrerer italienischer Forschungseinrichtungen untersuchen die Höhle zur Erforschung der menschlichen Evolution und Migrationsmuster im prähistorischen Europa.
Die Höhle ist aus Schutzgründen für Besucher nur mit Führung zugänglich, um die archäologischen Funde zu bewahren. Bei der Führung erhalten Sie Erklärungen zu den Funden und verstehen die Bedeutung dieses Ortes für die Vorgeschichte.
Hyänen haben die Höhle lange Zeit als Bau genutzt und dort ihre Beute gelagert, wodurch tausende benagter Knochen zurückblieben, die das antike Leben zeigen. Diese Tierspuren helfen Forschern, die Umwelt und die Bedingungen zu verstehen, unter denen die frühen Menschen hier lebten.
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