Dom von Urbino, Basilika minor und Kathedrale in Urbino, Italien.
Der Dom von Urbino ist ein neoklassizistisches Gebäude mit lateinischem Grundriss, zentralem Mittelschiff, zwei Seitenschiffen und einer Kuppel über der Vierung. Die Struktur verbindet traditionelle kirchliche Formen mit den einfachen, geraden Linien des neoklassizistischen Stils.
Das Gebäude wurde 1021 gegründet und nach einem Erdbeben 1789 wiederaufgebaut, wobei die heutige Form unter Mitarbeit von Architekt Giuseppe Valadier bis 1801 entstand. Der Wiederaufbau formte das Aussehen der Kirche grundlegend nach neuen architektonischen Grundsätzen um.
Der Dom enthält Werke von Künstlern wie Federico Barocci und Carlo Maratta, die das Innere mit religiösen Szenen prägen. Die Kunstwerke zeigen die Bedeutung des Ortes für die künstlerische Ausbildung der Stadt während der Renaissance.
Das Gebäude wird für regelmäßige Gottesdienste genutzt und dient als Sitz des Erzbischofs, daher ist es wichtig, die laufenden religiösen Aktivitäten zu respektieren. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und sensibel für den aktiven kirchlichen Betrieb sein.
Die Westfassade schmücken fünf Statuen aus Stein vom Furlo, die Tugenden wie Glaube, Hoffnung und Liebe darstellen sowie die Heiligen Augustinus und Johannes Chrysostomus zeigen. Diese Steinskulpturen sind ein eigenständiges Kunstwerk, das sich vom restlichen neoklassizistischen Design unterscheidet.
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