Central Apennines, Gebirgskette in Mittelitalien.
Die Zentralapenninen bilden eine zusammenhängende Gebirgskette, die sich durch Italien erstreckt und Gipfel bis etwa 2.900 Meter erreicht. Das Gebirgsmassiv wird von dichten Wäldern und alpinen Wiesen geprägt und beherbergt mehrere große Nationalparks wie Gran Sasso und Majella.
Die Gebirgskette entstand aus Gesteinsschichten, die sich während der Erdmittelalter als Meeressedimente am Rand eines uralten Meeres bildeten. Später wurden diese Schichten durch tektonische Bewegungen aufgefaltet und formten die heutige Gebirgskette.
Die Bergkette beherbergt traditionelle Wanderwege, auf denen Hirten über Jahrhunderte ihre Herden zwischen den Regionen trieben. Diese Routen sind noch heute sichtbar und prägen das Landschaftsbild mit ihren ausgetretenen Pfaden und Steinhütten.
Zahlreiche Wanderwege durchqueren das Gebirge und verbinden sich mit dem europäischen Fernwanderweg E1. Die beste Zeit zum Wandern ist von Mai bis Oktober, wenn die höheren Pässe schneefrei sind und die Temperaturen angenehm sind.
Das Gebirge ist Heimat seltener Tiere wie des italienischen Wolfes und des Marsicaner Braunbären, die in den Wäldern und bergigen Wiesen leben. Diese Räuber sind ein Zeichen dafür, dass die Natur hier noch wild und ungestört ist.
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