Pizzo Cefalone, Berggipfel im Nationalpark Gran Sasso, Italien.
Pizzo Cefalone ist ein Gipfel im Gran-Sasso-Massiv und erhebt sich auf 2533 Meter Höhe mit steilen Flanken, die bis etwa 1700 Meter von Buchenwäldern bedeckt sind. Oberhalb der Waldgrenze prägen große Felsbrocken und Felsformationen die Route hinauf zum Gipfel.
Der Berg war im Mittelalter Zufluchtsort für den Eremiten Sankt Franco, der in einer der beiden kleinen Höhlen in Gipfelnähe lebte. Sein Leben und sein Vermächtnis prägen bis heute das Verständnis dieser Berglandschaft als einen Ort der Zuflucht und Betrachtung.
Der Berg stellt den siebthöchsten Gipfel des Gran Sasso Massivs dar, gekennzeichnet durch drei Eisenkreuze auf verschiedenen Höhen des Grats.
Die meisten Besucher fahren mit dem Auto oder der Seilbahn zu Campo Imperatore, dem Ausgangspunkt für die Wanderung auf diesen Gipfel. Die Seilbahn verkehrt überwiegend von November bis April, abhängig von den Schneebedingungen in der Saison.
Von der Gipfelregion blicken Wanderer auf ein großes Panorama mit über 20 umliegenden Gipfeln und können weit hinunter ins Tal der Stadt L'Aquila schauen. Die Sicht reicht an klaren Tagen so weit, dass die Stadt selbst 1700 Meter tiefer deutlich zu erkennen ist.
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