Forre laviche del Simeto, Vulkanische Schluchten in Bronte und Adrano, Italien.
Die Forre laviche del Simeto sind Basaltschluchten, die der Simeto-Fluss in alte Lavaströme des Ätna gegraben hat und sich durch die Gemeinden Bronte, Adrano und Centuripe in Sizilien ziehen. Die Felswände bestehen aus dunklem, erstarrtem Lavagestein und geben dem Tal ein markantes, düsteres Aussehen.
Die Schluchten entstanden, als der Simeto-Fluss über Jahrtausende seinen Weg durch die erstarrten Lavafelder des Ätna grub. Im Laufe der Zeit siedelten sich verschiedene Zivilisationen entlang des Flusslaufs an und nutzten das Wasser und das fruchtbare Land in der Umgebung.
Entlang der Flussufer wachsen Pistazien und Obsthaine, die seit Generationen von den Einwohnern der umliegenden Dörfer bewirtschaftet werden. Diese Kulturen prägen das Erscheinungsbild des Tals und sind ein fester Bestandteil des lokalen Alltags.
Das Gelände ist nur zu Fuß zugänglich und erfordert festes Schuhwerk, da der Boden auf Lavafelsen uneben ist. In den Sommermonaten ist es ratsam, ausreichend Wasser mitzunehmen, da der Schatten auf weiten Strecken fehlt.
An einigen Stellen hat die Strömung des Flusses kreisförmige Vertiefungen in den Basalt gegraben, die von Einheimischen als „Riesenkessel
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