Forre laviche del Simeto, Vulkanische Schluchten in Bronte und Adrano, Italien.
Die Forre laviche del Simeto sind tiefe Basaltschluchten, die der Simeto-Fluss durch antike Lavaströme der Etna gegraben hat. Die Wände erreichen Höhen zwischen fünf und 15 Metern und erstrecken sich über ein großes Naturschutzgebiet.
Die alte Saracebrücke, auf römischen Fundamenten erbaut und während der aragonesischen Herrschaft verändert, zeigt eine lange Geschichte von mehreren Bauepochen. Ihr Ursprung geht auf antike Zeiten zurück, während ihre heutige Form aus dem Mittelalter stammt.
Die Gegend bewahrt traditionelle sizilianische Anbaumethoden mit Obstplantagen und Pistazienbäumen, die den Flussufern folgen. Diese Kulturen sind Teil des täglichen Lebens der Region und prägen das Landschaftsbild.
Das Gebiet ist zu Fuß erreichbar, aber die steilen Hänge und Felswände erfordern gute Trittsicherheit und angemessenes Schuhwerk. In den wärmeren Monaten sollte man Wasser und Sonnenschutz mitbringen, da es wenig Schatten gibt.
Die Gestalt kennt man als 'Riesentiegel' - runde Vertiefungen im Basalt, die entstanden sind, wenn der Fluss über Tausende von Jahren turbulente Wasserwirbelungen nutzte. Diese natürlichen Becken sind ein seltenes Merkmal der Fluss-Erosion.
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