Maria Teresa Bridge, Historische Brücke in Turin, Italien
Maria Teresa Bridge war ein 127 Meter langes Eisenbahnbruckenbauwerk uber den Fluss Po, das zwei zentrale Stadtteile Turins miteinander verband und mit modernen Fussgangerwegen ausgestattet war. Die Konstruktion aus Eisen zeigte fortgeschrittene Ingenieurtechniken seiner Epoche.
Das Bauwerk entstand 1840 als zweite Brucke uber den Po in Turin und wurde vom franzosischen Ingenieur Paul Lehaitre entworfen. Nach mehreren Reparaturen aufgrund von Schaden wurde sie 1897 geschlossen und spater durch die Umberto-I-Brucke ersetzt.
Die Brücke trägt den Namen der Habsburgerin Maria Theresia, der Gemahlin von König Carlo Alberto, und spiegelt die historischen Verbindungen zwischen Italien und dem österreichischen Kaiserhaus wider. Besucher können an diesem Ort noch heute die Bedeutung dieser transalpinen Beziehungen in der Stadtgeschichte nachvollziehen.
Die Brucke war zu Fuss erreichbar und bot Fussgangern einen direkten Weg uber den Fluss zwischen den beiden Stadtteilen. Der Standort lag zentral in Turins Hauptverkehrsnetz, was sie zu einer bequemen Uberquerung fur Bewohner machte.
Das Bauwerk verband Viale del Re mit dem Stadtteil Borgo del Rubatto, der spater in Borgo Crimea umbenannt wurde, und schuf eine wichtige Verbindung zwischen zwei sich entwickelnden Stadtvierteln. Diese Umbennung spiegelt die sich verandernden politischen Umstande des Italien des 19. Jahrhunderts wider.
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