San Fruttuoso, Küstensiedlung nahe Camogli, Italien
San Fruttuoso ist eine kleine Siedlung an einer Bucht zwischen steilen Felsen an der ligurischen Küste, wo sich alte Steingebäude dicht zusammendrängen. Das Wasser der Bucht ist kristallklar und lädt zum Schwimmen ein, während die Umgebung von bewaldeten Hügeln geprägt ist, die bis zum Strand abfallen.
Im achten Jahrhundert brachten griechische Mönche die Reliquien des heiligen Fruttuoso hierher und gründeten ein Benediktinerkloster, das zum Kern des heutigen Ortes wurde. Das Kloster zog im Mittelalter weitere Siedler an und entwickelte sich zu einem wichtigen religiösen und wirtschaftlichen Zentrum der Region.
Der Ort ist eng mit dem Heiligen Fruttuoso verbunden, dessen Name seit Jahrhunderten die Identität des Ortes prägt und in lokalen Festen lebendig bleibt. Die Bewohner und Besucher erleben hier eine lebendige Verbindung zwischen religiöser Tradition und maritimem Leben, die in den täglichen Rhythmen und Feierlichkeiten spürbar ist.
Der Ort ist nur per Fähre von Camogli aus oder durch markierte Wanderwege im Portofino-Regionalpark erreichbar, was ihn vom Massentourismus abschneidet. Beide Routen erfordern körperliche Anstrengung oder zeitliche Planung, aber die Zugänglichkeit ist gut signalisiert für Besucher, die sich im Voraus informieren.
Eine Bronzestatue des Christus steht seit 1954 in 17 Metern Tiefe unter Wasser und zieht Taucher an, die diesen unerwarteten Fund erkunden möchten. Die Statue ist durch ihre Position im Meer ein seltenes Beispiel für Kunstwerke, die unter Wasser bewusst platziert wurden.
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