Gadara, Archäologische Stätte in Irbid, Jordanien
Gadara ist ein archäologisches Gelände mit Steinruinen, die auf Hügeln verteilt sind und Überreste von römischen Theatern, Tempeln und Kolonnadengassen zeigen. Die Reste von öffentlichen Gebäuden liegen auf Höhen, die das Tote Meer und die Golanhöhen überblicken.
Die Stadt wurde um 300 v.Chr. gegründet und war Teil der Decapolis, einer Gruppe von zehn wichtigen Städten in der Region. Während der hellenistischen und römischen Epochen wuchs die Stadt zu einem Zentrum der griechischen Kultur heran.
Die antike Stadt war bekannt für ihre Gelehrten und Denker, die hier Schulen gründeten und philosophische Werke schufen. Besucher können heute noch die Überreste dieser intellektuellen Zentren sehen, die zeigen, wie wichtig dieser Ort für das Lernen war.
Der Ort lässt sich am besten erkunden, wenn man eine angenehme Wanderung mit stabilen Schuhen plant, da der Boden uneben ist. Es gibt regelmäßig geführte Touren in verschiedenen Sprachen, die Besucher durch die Ruinen leiten und Wissenswertes über die architektonischen Merkmale vermitteln.
Von einigen Aussichtspunkten auf dem Gelände kann man an klaren Tagen drei Länder gleichzeitig sehen: Jordanien, Syrien und Israel. Diese Perspektive zeigt, wie zentral dieser Ort in der Geographie der Region liegt.
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