Iwami-Kawamoto Station, Bahnhof in Japan
Iwami-Kawamoto Station ist ein ehemaliger Bahnhalt in der ländlichen Gemeinde Kawamoto in der Präfektur Shimane, der zur stillgelegten Sankō-Linie gehörte. Heute sind der Bahnsteig und ein schlichtes Stationsgebäude noch vor Ort zu sehen, obwohl Vegetation und Verwitterung die Anlage langsam zurückerobern.
Der Bahnhof wurde 1934 im Rahmen des Ausbaus der Sankō-Linie eröffnet, die die Bergregion zwischen Gōtsu und Miyoshi erschließen sollte. Jahrzehntelanger Rückgang der Fahrgastzahlen führte schließlich zur Schließung der Strecke im Jahr 2018.
Der Stationsname verbindet die historische Region Iwami mit dem Ort Kawamoto und erinnert so an eine frühere Verwaltungseinteilung. Das schlichte Holzgebäude und die Beschilderung spiegeln den typischen Baustil kleiner ländlicher Bahnhöfe in Japan wider, wie er noch heute vor Ort zu sehen ist.
Die ehemalige Station liegt in einem ruhigen ländlichen Gebiet und ist zu Fuß erreichbar, ohne dass besondere Einrichtungen vorhanden sind. Der Boden rund um den Bahnsteig kann uneben und feucht sein, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert.
Die Sankō-Linie war eine der wenigen Strecken in Japan, die nie elektrifiziert wurde und bis zuletzt mit Dieseltriebwagen betrieben wurde. Dieser Umstand machte sie zu einem seltenen Beispiel für den ursprünglichen Betrieb von Bergbahnstrecken in der Nachkriegszeit.
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