Nanase Dam, Erddamm in der Präfektur Oita, Japan
Der Nanase-Staudamm ist ein Schüttdamm am Oita-Fluss im östlichen Teil der Insel Kyushu und ragt etwa 85,5 Meter über das Flussbett auf. Er gehört zum Typ der Erddämme und staut den Fluss zu einem Reservoir auf, das der Wasserversorgung der Region dient.
Der Bau des Nanase-Staudamms begann in den 1970er-Jahren als Reaktion auf wiederkehrende Wassermangel- und Überschwemmungsprobleme in der Präfektur Oita. Die Anlage wurde 1978 fertiggestellt und versorgt die Region seitdem mit Wasser für Haushalte und Landwirtschaft.
Der Nanase-Staudamm liegt in einer bewaldeten Berglandschaft, die für den Süden Kyushus typisch ist. Besucher können vom Aussichtspunkt aus beobachten, wie das aufgestaute Wasser einen langen, gewundenen See bildet, der sich tief in die Täler erstreckt.
Der Damm liegt in einer Bergregion, daher empfiehlt sich eine Anreise mit dem Auto, da öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe selten sind. Ein Parkplatz und ein Aussichtspunkt machen den Besuch einfach, und die Anlage ist tagsüber gut zugänglich.
Obwohl der Damm hauptsächlich der Wasserversorgung dient, übernimmt er gleichzeitig eine wichtige Rolle beim Hochwasserschutz in einer Region, die im Sommer von heftigen Regenfällen heimgesucht wird. Das Einzugsgebiet des Oita-Flusses gehört zu den niederschlagsreichsten Gebieten Kyushus.
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