Lake Kojima, Künstlicher See in der Präfektur Okayama, Japan
Der Kojima-See ist ein künstlicher Stausee in der Präfektur Okayama, der durch die Umwandlung einer Meeresbucht entstanden ist. Er wird von den Flüssen Sasagase und Takahashi gespeist und dient hauptsächlich der Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen in der Region.
Im Jahr 1959 wurde die Kojima-Bucht mit Unterstützung des japanischen Landwirtschaftsministeriums in einen Süßwassersee umgewandelt. Dieses Projekt war Teil einer umfassenderen Nachkriegsstrategie zur Sicherung der Lebensmittelversorgung durch neue Bewässerungsanlagen.
Der See ist ein Ort, an dem Angeln und Bewässerungslandwirtschaft seit Jahrzehnten das Alltagsleben der umliegenden Gemeinden prägen. An den Ufern sind noch heute die Kanäle und Felder zu sehen, die direkt von diesem Wasser abhängig sind.
Der See liegt in der Nähe der Haltestelle Chikko Shinmachi, die mit Bussen vom Bahnhof JR Okayama erreichbar ist. Die Ufer sind flach und offen, was einen weiten Blick auf das Wasser und die umliegenden Felder ermöglicht.
Der Kojima-See gilt als Japans erster Süßwasserspeicher, der direkt an einer Flussmündung angelegt wurde, anstatt an einem Fluss weiter im Landesinneren. Dieses technische Konzept war damals neuartig und wurde später als Vorbild für ähnliche Projekte in anderen Teilen Japans herangezogen.
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