Minami-Senju, Wohnbezirk in Arakawa-ku, Japan
Minami-Senju ist eine dicht besiedelte Wohnviertel in Arakawa-ku mit vielen Wohnblöcken und breiten Straßen, die sich gegenüber von Kita-Senju jenseits des Sumida-Flusses erstreckt. Das Gebiet wird von drei Bahnhöfen mit gleichem Namen erschlossen, die verschiedene Zuglinien bedienen.
Das Viertel war während der Edo-Zeit ein wichtiger nördlicher Eingang zu Tokio und beherbergte die Hinrichtungsstätte Kozukappara, wo während dieser Periode eine große Zahl von Menschen hingerichtet wurde. Diese dunkle Vergangenheit prägt bis heute die lokale Geschichte und das Gedächtnis des Gebiets.
Das Kubikiri-Jizo Statue im Enmeiji-Tempel ist Mittelpunkt der lokalen Verehrung und erinnert an eine dunkle Vergangenheit des Viertels. Der Statue werden von Besuchern und Einheimischen regelmäßig Respekt gezollt.
Der Zugang zu diesem Viertel ist durch die Präsenz mehrerer Bahnhöfe relativ einfach, mit verschiedenen Optionen für die Anreise aus verschiedenen Teilen der Stadt. Die Gegend ist gut zu Fuß erreichbar, mit breiten Straßen, die es Besuchern ermöglichen, das Gebiet ohne großen Aufwand zu erkunden.
Im 18. Jahrhundert nutzten Medizinstudenten die Leichen von der Hinrichtungsstätte für anatomische Studien, was einen frühen Beitrag zur japanischen medizinischen Wissenschaft leistete. Diese Praxis war ein wesentlicher Schritt in der Entwicklung der modernen medizinischen Ausbildung in Japan.
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