Entsū-ji, Buddhistischer Tempel in Minami-Senju, Japan
Entsū-ji ist ein Tempel mit einem bekannten Garten, in dem etwa vierzig Steine geschickt zwischen Moosbeeten arrangiert sind. Der Garten nutzt geschickt die Sichtlinie zum Berg Hiei in der Ferne und macht ihn zu einem natürlichen Teil der Gesamtkomposition.
Der Tempel wurde 791 gegründet und blieb lange Zeit ein religiöses Zentrum. Im Jahr 1678 erlebte er eine bedeutende Umwandlung, als die Nonne Enkoinbunei einen früheren Palast in einen Tempel umgestaltete.
Der Garten zeigt ein klassisches Merkmal der japanischen Gartenkunst: Die Idee, entfernte Berge in die unmittelbare Umgebung einzubeziehen. Besucher sehen dies am deutlichsten beim Blick auf den Berg Hiei, der sich natürlich in die Komposition des Gartens einfügt.
Das Gelände ist während der wärmeren Monate von April bis November zugänglich und öffnet täglich am Morgen. Besucher sollten beachten, dass der Zutritt zur Gartenfläche an bestimmte Öffnungszeiten gebunden ist und man ausreichend Zeit zum ruhigen Erkunden einplanen sollte.
Im Garten wachsen mehr als fünfzig verschiedene Arten von Kamelien, die zusammen mit Zedern eine natürliche Begrenzung der Meditationsbereiche bilden. Diese Bäume schaffen im Laufe der Jahreszeiten ständig wechselnde Farbakzente und Texturen in der ansonsten ruhigen Steingartenszenerie.
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