Taishō-ike, Natürlicher Stausee in Kamikochi, Japan
Der Taishō-ike ist ein Stausee in Kamikochi, der sich etwa einen Kilometer lang erstreckt und zwischen 50 bis 100 Meter breit ist. Das Wasser des Sees wird durch erstarrte, kahle Bäume geprägt, die seit seiner Entstehung in dem See stehen.
Der See entstand 1915 durch einen Vulkanausbruch des Berges Yakedake, dessen Asche und Gestein den Fluss Azusa aufstauten. Dies war ein spektakuläres Ereignis, das die Landschaft Kamichokis dauerhaft veränderte.
Der See ist Teil des Chubu Sangaku Nationalparks und zeigt Besuchern, wie Naturkräfte die Landschaft Japans formen. Die toten Bäume im Wasser sind für die Menschen vor Ort ein Symbol der Kraft der Natur.
Das See ist von Ende April bis Mitte November über Buslinien erreichbar, die zur Endstation von Kamikochi fahren. Besucher sollten auf bergiges Gelände vorbereitet sein und wasserfeste Kleidung mitbringen.
Die toten Bäume, die im See stehen, wurden durch die Eruption von 1915 abgebrochen und haben sich seitdem nicht zersetzt. Ihre gespiegelte Form gegen die Bergsilhouetten des Berges Hotakadake schafft eine unerwartete Schönheit in diesem Vulkangebiet.
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