Nikkō Mountains, Gebirgskette in den Präfekturen Tochigi und Gunma, Japan
Das Nikkō-Gebirge ist ein Bergmassiv in den Präfekturen Tochigi und Gunma, das sich über ein großes Gebiet erstreckt und mehrere bemerkenswerte Gipfel aufweist. Die höchste Erhebung ist der Berg Nikko-Shirane mit 2.578 Metern, während das Gelände von Basaltfelsen und verschiedenen geografischen Besonderheiten geprägt ist.
Die vulkanischen Aktivitäten, die diese Berge formten, endeten vor etwa 12.000 Jahren und hinterließen eine Landschaft aus Basaltgestein. Im 8. Jahrhundert erkannte der buddhistische Mönch Shodo Shonin das Gebiet als heiligen Ort an, was zur Gründung von Tempeln und Schreinen führte.
Die Berge gelten seit ihrer Ernennung im 8. Jahrhundert als heilige Stätte und ziehen Pilger sowie Besucher an, die die dort errichteten Tempel und Schreine aufsuchen. Der Glaube an die spirituelle Kraft dieser Orte prägt bis heute das Verhalten der Menschen, die durch die Wälder wandern.
Der Zugang zu den Bergen erfolgt über Nikko-Station, die mit der Linie Nikko-Kinugawa und dem Zug von JR Kita-Senju erreichbar ist. Besucher sollten sich auf wechselnde Wetterbedingungen vorbereiten und robustes Schuhwerk sowie Orientierungsmittel für Wanderungen mitbringen.
Das Kinu-numa-Sumpfgebiet liegt auf 2.030 Metern Höhe und ist damit das höchstgelegene Moor in Japan. Dieses seltene Ökosystem bietet Wanderern eine unerwartete Pause von steilen Hängen und ermöglicht die Beobachtung spezialisierter Pflanzen, die in dieser Höhe gedeihen.
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