Hashimuregawa Site, Historische archäologische Stätte in Jūnichō, Japan
Der Hashimuregawa-Fundplatz in Ibusuki ist eine geschichtete archäologische Stätte von der Jōmon- bis zur Heian-Zeit, in der eine Vulkanascheschicht die untere Jōmon-Keramik von der jüngeren Keramik darüber trennt. Die Grabungen von 1918 und 1919 unter Hamada Kōsaku und Hasebe Kotondo belegten diese Abfolge. Auf dem Gelände wurde eine Grubenhütte rekonstruiert; heute ist es ein Park.
Das Gelände wurde 1916 entdeckt und 1924 zum Nationalmonument ernannt. Die Fundstücke stammen aus einer Zeit, als Menschen hier noch Jäger und Sammler waren.
Die gefundenen Keramiken und Werkzeuge zeigen, wie frühe Menschen hier lebten und arbeiteten. Sie geben Einblick in das Alltagsleben und die handwerklichen Fähigkeiten dieser fernen Zeit.
Das Museum für Archäologie von Ibusuki liegt in der Nähe und zeigt viele Originalstücke vom Fundplatz. Besucher können die Ausstellung sehen und mehr über die Ausgrabungen erfahren.
Die obere Keramikschicht, die Hamada 1918 als Yayoi einstufte, wurde später als Narukawa-Keramik der späten Kofun-Zeit neu klassifiziert. Die Stratigraphie belegte dennoch, dass Jomon-Keramik älter als Yayoi ist, und entschied den Streit. Hamada verglich die Ascheschichten zudem mit dem Nihon Sandai Jitsuroku und nannte die Stätte „das Pompeji oder Santorin des Ostens“.
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