Hakunu-jinja, Shinto shrine in Japan
Hakunu-jinja ist ein Shinto-Schrein in Nagahama mit der Architekturstil Nagare-zukuri, gekennzeichnet durch ein asymmetrisches Dach, das sich weit über den Eingang erstreckt und einen schützenden Vorbau schafft. Das Gebäude wird von Holzpilastern getragen und hebt sich leicht vom Boden ab, mit einer einfachen, aber eleganten Struktur, die natürliche Materialien und funktionales Design vereint.
Hakunu-jinja wurde im späten Heian-Zeitraum, um 1069, gegründet, nachdem Kaiser Go-Sanjō ein Dekret erließ, um einen Schrein zu schaffen. Während der turbulenten Sengoku-Periode verfiel der Schrein durch Kriege, wurde aber später von Toyotomi Hideyoshi restauriert und wiederhergestellt.
Der Name Hakunu-jinja bezieht sich auf die hier verehrten Gottheiten, darunter Kaiser Ōjin und Kaiserin Jingū, die in der lokalen Gemeinschaft tiefe Bedeutung haben. Besucher können während der Feste oder bei stillen Momenten erleben, wie dieser Ort für Gebete und gemeinschaftliche Feiern genutzt wird.
Der Schrein ist etwa 13 Gehminuten vom Bahnhof Nagahama entfernt und lässt sich leicht mit nahe gelegenen Stätten wie dem Shana-in-Tempel verbinden. Die Wege sind gut gepflegt und ebenerdig, mit steinernen Laternen, die den Weg markieren und den Besuch zu jeder Jahreszeit angenehm machen.
Das Schreingelände ist eng mit dem Nagahama Hikiyama Festival verbunden, einem jahrhundertealten Frühlingsfest im April, bei dem kunstvoll verzierte Festwagen durch die Straßen gezogen werden. Dieses Fest ist eines der großen Schwimmfeste Japans und zieht Besucher an, die die lebhafte Energie und handwerkliche Tradition hautnah erleben möchten.
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