Shiretoko Goko, Seengruppe auf der Shiretoko-Halbinsel, Japan.
Shiretoko Goko ist eine Gruppe von fünf kleinen Seen, die durch erhobene Holzstege verbunden sind und zwischen Urwäldern neben der Shiretoko-Bergkette im Nordosten Hokkaidos liegen. Die Seen werden durch unterirdische Quellen gespeist und bieten Einblicke in die gewaltige Natur dieser abgelegenen Region.
Die Seen entstanden durch vulkanische Aktivität des Berges Io, dessen geologische Prozesse die Landschaft formten. Der Berg und die Seen sind seit Jahrhunderten ein wichtiger Teil des lokalen Ökosystems der Shiretoko-Region.
Der Name Shiretoko stammt aus der Ainu-Sprache und bedeutet 'das Ende der Erde', was die abgelegene Lage dieser nordöstlichen Ecke Japans widerspiegelt. Die Besucher können diese Namensgebung beim Spaziergang durch die stillen Wälder unmittelbar nachvollziehen.
Die freie Holzpasserelle von 800 Metern ist leicht zu bewältigen und ermöglicht Besuchern aller Fähigkeiten einen Zugang zu den Seen. Während der Bärensaison von Mai bis Juli erfordern längere Wanderungen einen lokalen Führer, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Die Seen dienen Braunbären als natürliches Futterrevier, weshalb lokale Ranger das Gebiet humorvoll als 'Bärenrestaurant' bezeichnen. Dieses Ökosystem ermöglicht Besuchern während der richtigen Jahreszeit seltene Einblicke in das Verhalten dieser großen Tiere in der Wildnis.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.