Usuki-jinja, Shinto shrine in Japan
Usuki-jinja ist ein Shinto-Heiligtum in der Stadt Usuki und steht auf einem Hugel mit alten Grabkammern, die in Form von Booten gebaut wurden. Das Gelande beherbergt alte Holzgebaude mit traditionellen Dachern, steinerne Laternen und einen etwa 700 Jahre alten Kampferbaum.
Das Heiligtum wurde vor Jahrhunderten auf einem Grabhugel errichtet, der zu einer Zeit stammt, als Shinto-Statten oft an spirituell bedeutsamen Orten wie Bestattungsplatzen gebaut wurden. Die Ausgrabungen unter dem Heiligtum enthullten alte Artefakte und Gebeine, die zeigen, wie Verstorbene in dieser Region verehrt wurden.
Das Schreingelande wird von Einheimischen zu Matsuri-Festivals und beim Setsubun-Fest besucht, wenn gerostete Sojabohnen geworfen werden, um bose Geister abzuwehren. Die Gemeinde versammelt sich hier zu Zeremonien fur wichtige Lebensereignisse und halt lokale Traditionen durch regelmasige Besuche lebendig.
Besucher sollten vor dem Betreten bestimmter Gebaude ihre Schuhe ausziehen und sich leise bewegen, um den Frieden fur betende Menschen zu bewahren. Parkplatze stehen in der Nahe bei der Miyono-Gemeinschaftshalle mit dortigen Toilettenanlagen zur Verfügung.
Der Name Usuki stammt von zwei Steinen an der Basis des Heiligtums, die wie Mörser und Stößel geformt sind - Gegenstande, deren japanische Namen 'usu' und 'kine' sind. Diese ungewohnliche Namensgebung zeigt, wie lokale Landschaftsmerkmale die Geschichte und Identitat einer Gemeinschaft pragte.
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