花魁淵, Wasserfall in Koshu, Japan
Oiran-buchi ist ein Wasserfall an der alten, heute gesperrten Nationalstraße 411 in Koshu, Präfektur Yamanashi, lokal Choshi Falls genannt. Das Wasser stürzt in weißen, aufgewühlten Kaskaden über dunklen, nassen Stein und teilt sich zwischen runden Blöcken in mehrere Ströme. Links erhebt sich eine steile graue Felswand mit grünen Flecken, dichtes Laub bedeckt die Ufer.
Die Stelle erlangte ihren Namen im 16. Jahrhundert, als unter der Herrschaft des Takeda-Klans ein Vorfall mit Goldminenarbeitern stattfand. Spätere Generationen verknüpften den Ort mit Legenden aus der Sengoku-Zeit.
Der Name Oiran-buchi stammt aus einer Legende der Sengoku-Zeit: 55 Frauen eines Bordells, das der Kurokawa-Goldmine diente, wurden getötet, indem man eine an Lianen hängende Plattform durchtrennte, sodass sie in den Pool stürzten. Ein kleiner Schrein flussabwärts in Tabayama beherbergte ihre Holzstatuen bis zu einer Überschwemmung; er wurde 1988 wieder aufgebaut.
Der alte Zweig der Nationalstraße 411 vor Oiran-buchi wurde am 21. November 2011 gesperrt, als eine Umgehung mit mehreren Tunneln eröffnet wurde; die alte Straße ist abgesperrt und das Betreten verboten, sodass der Wasserfall derzeit nicht erreicht werden kann. Die Präfektur Yamanashi plant, die aufgegebene Straße zurückzubauen. Der Ort liegt an der Grenze zwischen Koshu und dem Dorf Tabayama.
Reste der Kurokawa-Goldmine liegen wenige hundert Meter vom Wasserfall entfernt. Die Mine war während der Takeda-Zeit besonders aktiv und lieferte Rohstoffe für den Klan.
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