花魁淵, Wasserfall in Koshu, Japan
Oiran-buchi ist ein Wasserfall im bergigen Koshu, Präfektur Yamanashi, der zwischen steilen Felswänden hinabstürzt. Dichter Wald umgibt die Stelle, wo das Wasser über mehrere natürliche Stufen in ein schmales Becken fällt.
Die Stelle erlangte ihren Namen im 16. Jahrhundert, als unter der Herrschaft des Takeda-Klans ein Vorfall mit Goldminenarbeitern stattfand. Spätere Generationen verknüpften den Ort mit Legenden aus der Sengoku-Zeit.
Der Name des Wasserfalls bezieht sich auf Kurtisanen aus der Kriegerzeit, deren Geschichte in der Region bis heute erzählt wird. Besucher finden am Weg Erklärungstafeln, die von den lokalen Erzählungen berichten.
Das Gelände liegt an der Nationalstraße 411 mit ausgewiesenen Parkplätzen und einer betonierten Aussichtsplattform in der Nähe. Festes Schuhwerk ist für den kurzen Fußweg zum Wasserfall empfehlenswert.
Reste der Kurokawa-Goldmine liegen wenige hundert Meter vom Wasserfall entfernt. Die Mine war während der Takeda-Zeit besonders aktiv und lieferte Rohstoffe für den Klan.
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