Kanmon Roadway Tunnel, Unterseetunnel in der Kanmon-Straße, Japan
Der Kanmon Roadway Tunnel ist ein Unterwassertunnel unter der Kanmonstraße in Japan, der Honshu und Kyushu über 3461 Meter verbindet. Das Auto- und Fußgängerbauwerk verläuft parallel zu einer Eisenbahnröhre und einer Autobahnbrücke oberhalb der Meerenge.
Die Arbeiten begannen 1937 und wurden während des Zweiten Weltkriegs unterbrochen, bevor sie 1952 wieder aufgenommen wurden. Nach der Fertigstellung 1958 war der Tunnel die längste Unterwasserstraße der Welt.
Der Name Kanmon setzt sich aus den ersten Silben von Kanmonkai und Moji zusammen und zeigt die Verbindung zweier Regionen. Wer durch die Fußgängerpassage läuft, durchquert sichtbar die Grenze zwischen den Präfekturen Yamaguchi und Fukuoka.
Aufzüge an beiden Enden bringen Besucher hinunter zum Fußgängertunnel, wo Fahrräder und Motorräder eine geringe Gebühr zahlen, während Fußgänger kostenfrei durchgehen. Wer den Übergang zu Fuß plant, sollte bequeme Schuhe tragen und etwas Zeit für die Stempelstationen mitbringen.
Die Fußgängerpassage bietet Klimaanlage auch im heißen Sommer, was die Querung zwischen beiden Inseln angenehmer macht. Stationen mit Gedenkstempeln entlang der Strecke erlauben es Reisenden, ihre Durchquerung als Souvenir festzuhalten.
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