Kuni-jinja, Shinto shrine in Japan
Kuni-jinja ist ein Shinto-Schrein auf dem Berg Funaoka im Stadtteil Kita-ku von Kyoto, wo ein großes ungestrichenes Torii-Tor den Eingang markiert. Die Anlage besteht aus traditionellen Holzgebäuden mit geschwungenen Dächern, ruhigen Wegen aus glattem Stein und mehreren kleineren Strukturen für Rituale und Opfergaben.
Der Schrein wurde 1869 während der Meiji-Zeit gegründet, um Oda Nobunaga zu ehren, einen mächtigen Feldherren der Sengoku-Zeit, der Japan einte. Die ursprüngliche Anlage in Tokio wurde 1880 auf den Berg Funaoka verlegt, wo sie die heutige Lage erhielt.
Der Schrein ist nach Oda Nobunaga benannt, einem bekannten Feldherren, der Japan einte und dessen Name hier täglich von Besuchern ausgesprochen wird. Viele Menschen kommen zu besonderen Anlässen, beugen sich vor Eintritt, klatschen in die Hände und hinterlassen kleine Opfergaben wie Münzen oder Blumen als Zeichen des Respekts.
Der Schrein ist leicht mit dem Kyoto-Stadtbus über die Haltestelle Kenkun-jinja mae erreichbar, gefolgt von einem kurzen Fußweg bergauf durch die Natur. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da Wege aus Stein bestehen und das Terrain leicht hügelig ist.
Das größte ungestrichene Torii-Tor in der Präfektur Kyoto steht als markantes Merkmal am Eingang und unterscheidet sich deutlich von typischerweise rot gestrichenen Toren. Der Ort wurde von Hideyoshi Toyotomi als Mausoleum für Nobunaga ausgewählt und verbindet damit zwei der wichtigsten Figuren Japans an einem Ort.
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