Tell Balata, Bronzezeitliche archäologische Stätte in Nablus, Westjordanland
Tell Balata ist eine archäologische Stätte auf einem Hügel zwischen zwei Bergen im Westjordanland und enthält Überreste antiker Stadtmauern und Tempelstrukturen aus mehreren Epochen. Der Hügel zeigt verschiedene Schichten von Besiedlung, die Archäologen systematisch freigelegt haben.
Die erste wissenschaftliche Grabung fand 1913 statt und brachte Schichten aus dem dritten Jahrtausend vor unserer Zeit bis zur hellenistischen Periode zum Vorschein. Besonders interessant ist eine Lücke in der Besiedlung zwischen der späten Bronzezeit und der frühen Eisenzeit.
Die Stätte zeigt Überreste von Tempeln und Häusern aus der Kanaanitischen Zeit, die zeigen, wie Menschen hier vor Jahrtausenden lebten. Besucher können sehen, wie die Bewohner ihre Gebäude anordneten und welche Gegenstände sie im Alltag verwendeten.
Der Hügel ist für Besucher zugänglich und verfügt über Wege entlang der Stadtmauern mit informative Tafeln, die die archäologischen Funde erklären. Ein Museum in der Nähe zeigt Gegenstände, die bei Ausgrabungen gefunden wurden.
Das Gelände beherbergt einen quadratischen Altar aus der Antike, eine der ältesten erhaltenen Strukturen dieser Art in der Region. Auch eine der frühesten bekannten Münzen Palästinas, die etwa 500 v. Chr. geprägt wurde, wurde hier gefunden.
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