Al-Khadra Mosque, Mamlukische Moschee in der Altstadt von Nablus, Palästina.
Die Al-Khadra-Moschee ist ein rechteckiger Sakralbau in der Altstadt von Nablus mit einem etwa 30 Meter hohen Minarett. Die Wände und Böden zeigen geometrische Muster, die für die Mamluk-Architektur typisch sind.
Der Sakralbau wurde 1288 errichtet und entstand an einem Ort mit längerer religiöser Geschichte. Die Stelle war zuvor eine byzantinische Kirche, wurde während der Kreuzzüge vorübergehend wieder zur Kirche, und erhielt im 12. Jahrhundert seine heutige islamische Funktion.
Die Moschee steht in Verbindung mit biblischen Erzählungen, da lokale Traditionen sie als den Ort identifizieren, an dem Jakob beim Erhalt der Nachricht vom scheinbaren Tod Josefs trauerte.
Die Moschee befindet sich an einem Knotenpunkt in der Altstadt, leicht zu finden und erreichbar von den Hauptstraßen. Besucher sollten die fünf täglichen Gebetszeiten beachten, da diese den Zutritt beeinflussen können.
Archäologische Forschungen deuten darauf hin, dass an diesem Ort einst eine samaritanische Synagoge aus dem Jahr 362 n. Chr. stand. Diese Entdeckung zeigt, wie der Platz über Jahrhunderte hinweg verschiedene religiöse Gemeinschaften beherbergte und veränderte.
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