Hanbali Mosque, Osmanische Moschee im Zentrum von Nablus, Palästina
Die Hanbali-Moschee ist ein Gebetshaus in der Altstadt von Nablus mit massiven Steinpfeilern und kunstvoll verzierten Kapitellen, die an die Zeit der Osmanen erinnern. Das Bauwerk verfügt über einen schlanken Minarett und wird von einer Familie gepflegt, die seit Generationen für seine Instandhaltung und die religiösen Aktivitäten verantwortlich ist.
Die Moschee wurde in den 1520er Jahren von einer lokalen Familie gegründet und integriert antike Steinsäulen, die aus byzantinischen oder römischen Strukturen stammen. Diese Wiederverwertung zeigt, wie Baumeister Materialien aus älteren Perioden in ihre eigenen Werke einflochten.
Am 27. Tag des Ramadan zeigt die Moschee eine Holzkiste mit drei Haaren, die dem Propheten Muhammad zugeschrieben werden.
Das Gebäude ist täglich zugänglich und empfängt Besucher zu den normalen Gebetszeiten und darüber hinaus, wobei bescheidene Kleidung angemessen ist. Der Eingang befindet sich in der Nähe der Altstadt, wo man laufen und die nahe gelegenen Straßen erkunden kann.
Während des Ramadan zeigt die Moschee in einer hölzernen Schachtel ein besonderes Heiligtum, das von Gläubigen verehrt wird und an religiöse Traditionen erinnert. Diese Ausstellung zieht viele Menschen an, die diesen Moment des Glaubens und der Gemeinschaft teilen möchten.
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