Schelesnogorsk-Ilimski, Bergbausiedlung im Bezirk Nizhneilimsky, Russland.
Zheleznogorsk-Ilimsky ist eine Bergbausiedlung in der Region Irkutsk im südlichen Sibirien, die sich auf einem Plateau in einer taigabedeckten Landschaft befindet. Die Stadt wuchs um eine große Eisenerz-Verarbeitungsanlage herum auf, die bis heute das Zentrum der lokalen Wirtschaft bildet.
Der Ort entstand 1948 nach der Entdeckung von Eisenerzvorkommen im Zheleznaya-Gora-Gebiet und war zunächst unter dem Namen Korshunikha bekannt. Die Entwicklung als Bergbausiedlung führte zur Gründung der Erzaufbereitungsanlage und zum späteren Namenswechsel.
Der Name Zheleznogorsk bezieht sich auf die Eisenerzabbau-Tradition der Stadt, wobei das Suffix Ilimsky hinzugefügt wurde, um sie von anderen russischen Orten zu unterscheiden. Besucher sehen heute noch die Spuren dieser Bergbaukultur in den Industrieanlagen und der Art, wie die Stadt um diese Wirtschaft herum aufgebaut wurde.
Der Ort ist über die Eisenbahnstation Korshunikha-Angarskaya an der Baikal-Amur-Magistrale mit dem Schienennetz verbunden und hat Straßenanbindungen zu nahegelegenen Städten. Besucher sollten sich auf ein raues Klima und die Entfernung von größeren Ballungszentren einstellen.
Die Stadt liegt an der Baikal-Amur-Magistrale, einer der längsten Eisenbahnstrecken der Welt, die durch eine der wildesten Regionen Sibiriens führt. Dieser Eisenbahnknotenpunkt machte den Ort zu einem wichtigen Versorgungszentrum für abgelegene nordsiberische Gebiete.
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