Masjid Jamae, Indo-islamische Moschee in Chinatown, Singapur
Masjid Jamae ist ein indo-islamisches Gebetshaus in Chinatown mit zwei weißen achteckigen Minaretten, die von Zwiebeldächern gekrönt werden und ein prächtiges zentrales Eingangstor flankieren. Die Fassade zeigt eine Mischung aus klassischen Säulen, chinesischen Grüntönen und indischen Verzierungen, während das Innere mit gemusterten Bodenfliesen und einer geräumigen Gebetshalle ausgestattet ist.
Das Gebäude wurde 1835 von Architekt George Drumgoole Coleman gebaut und diente tamilischen muslimischen Händlern aus Südindien, die sich in Singapur niedergelassen hatten. Es entwickelte sich zum wichtigsten Gebetsort für diese Gemeinde und blieb über Jahrzehnte ein Zentrum ihrer Gemeinschaft.
Das Gebäude vereint chinesische Grüntöne mit indischen Verzierungen und toskanischen Säulen und zeigt die multikulturelle Vergangenheit des Platzes. Besucher sehen diese Mischung in den Fassadendetails und der Innenausstattung, die verschiedene handwerkliche Traditionen widerspiegelt.
Das Gebetshaus befindet sich an der South Bridge Road und hat regelmäßige Gebetszeiten. Besucher können außerhalb der Gebetszeiten durch einen separaten Eingang hereinkommen und das Innere erkunden.
Trotz seines islamischen Zwecks vereint das Bauwerk unerwartete neoklassische Elemente wie dorische Säulen, die die Gebetshalle stützen und selten bemerkt werden. Diese Mischung widerspiegelt die einzigartige Architektursprache, die Coleman für die kosmopolitische Stadt Singapurs entwickelte.
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