Theodosius-Zisterne, Antike römische Zisterne in Fatih, Türkei
Die Theodosius-Zisterne ist eine unterirdische Wasserspeicheranlage aus byzantinischer Zeit unter Istanbul, gestützt von 32 Marmorsäulen mit korinthischen Kapitellen und 45 Gewölbedecken. Die rechteckige Struktur erstreckt sich über 960 Quadratmeter und bildet einen großen unterirdischen Raum für die Wasserspeicherung.
Die Anlage wurde während der Herrschaft des Kaisers Theodosius II. zwischen 408 und 450 n. Chr. erbaut. Sie versorgte Konstantinopel über Wasserleitungen, die Wasser von außerhalb der Stadt herbrachten.
Der Untergrund zeigt, wie die Bewohner der Stadt Wasser speicherten und verwalteten. Die regelmäßig angeordneten Fenster und die Belüftungssysteme zeigen praktisches Verständnis für Wasserhygiene, das damals nicht alltäglich war.
Der Zugang erfolgt über eine Treppe, die hinab in die Tiefe führt, und das Innere ist beleuchtet, um die Struktur sichtbar zu machen. Besucher sollten mit unebenen Böden und kühler Temperatur rechnen und angemessene Schuhe tragen.
Der Untergrund wurde in jüngerer Zeit mit modernen Lichttechniken ausgestattet, um die antiken Strukturen sichtbar zu machen. Diese Kombination aus alter Architektur und zeitgenössischer Beleuchtung schafft ein unerwartetes Erlebnis beim Besuch des Ortes.
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