Sokollu-Mehmed-Pascha-Moschee, Osmanische Moschee in Fatih, Türkei
Die Sokollu Mehmed Pasha I Moschee ist eine Moschee aus Granit im Fatih-Bezirk mit einer sechseckigen Betshalle und einer zentralen Kuppel von 13 Metern Durchmesser. Die Kuppel erhebt sich 22,8 Meter über dem Bodenniveau und wird von einer Kombination aus Säulen und Bogenstrukturen getragen.
Die Moschee wurde vom Großwesir Sokollu Mehmed Pascha und seiner Frau Ismihan Sultan in Auftrag gegeben und 1571 fertiggestellt. Der renommierte Architekt Mimar Sinan entwarf das Gebäude und prägte damit die ottomische Architektur dieser Zeit.
Die Wände sind mit detaillierten Iznik-Kacheln verziert, die blaue, rote und grüne Blumenmuster zeigen und mit weißer Thuluth-Kalligrafie ergänzt werden. Diese Verzierungen spiegeln die handwerkliche Raffinesse wider, die Besucher beim Betreten des Inneren bemerken.
Der Moscheen-Komplex verfügt über einen Innenhof mit einem Brunnen, der von zwölf Säulen gestützt wird, sowie Räume, die heute als Koranschule dienen. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und sich bewusst sein, dass bestimmte Bereiche während der Gebetszeiten möglicherweise nicht zugänglich sind.
Der Moschee werden vier Fragmente zugeschrieben, die angeblich aus dem Hajar al-Aswad in Mekka stammen und in verschiedenen Abschnitten der Struktur eingebettet sind. Diese heiligen Stücke sind für Gläubige bedeutsam und verleihen dem Gebäude eine zusätzliche religiöse Dimension.
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