Mosaikenmuseum, Nationalmuseum in Fatih, Türkei
Das Museum bewahrt etwa 180 Quadratmeter an Mosaiken aus der byzantinischen Zeit mit aufwendigen Mustern in Kalkstein und Terrakotta. Die Flächen zeigen eine Vielzahl geometrischer und figürlicher Motive, die in präziser Handarbeit zusammengefügt wurden.
Die Mosaiken wurden 1935 bei Ausgrabungen in der Nähe des Hippodroms von Konstantinopel entdeckt. Das Museum wurde 1953 gegründet, um diese wertvollen Überreste zu schützen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die Sammlung zeigt Menschen und Tiere in alltäglichen Szenen wie Jagdszenen, Bauern bei der Arbeit und Hirten mit ihren Herden. Auch mythologische Wesen sind dargestellt und geben Einblick in die Vorstellungswelt der damaligen Zeit.
Das Museum befindet sich im Arasta-Basar innerhalb des Komplexes der Blauen Moschee und ist leicht von anderen historischen Stätten erreichbar. Der Besuch lässt sich gut mit einer Erkundung der umliegenden Baudenkmäler kombinieren.
Die Mosaiken verwenden winzige Steinchen von etwa 5 Millimetern, die in verschiedenen Techniken angeordnet sind. Für weiße Marmorghintergründe wurden Herringbone-Muster verwendet, während figürliche Elemente nach der Opus-Vermiculatum-Methode gestaltet wurden.
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