Ibrahim-Pascha-Palast, Osmanischer Palast am Sultanahmet-Platz, Istanbul, Türkei
Der Ibrahim-Pasha-Palast ist eine Residenz aus dem 16. Jahrhundert, die sich am Platz von Sultanahmet befindet und Steinmauern, mehrere Innenhöfe und unterschiedliche architektonische Elemente aus der Osmanischen Zeit aufweist. Das Gebäude zeigt die typische Anordnung mit offenen Höfen und umliegenden Räumen, die einen Eindruck vom Leben während dieser Periode vermitteln.
Der Palast wurde im 16. Jahrhundert vom Sultan Süleyman dem Prächtigen seinem Großwesir Ibrahim Pasha überlassen, der darin lebte, bis er 1536 hingerichtet wurde. Dieses Ereignis markierte einen Wendepunkt in der Nutzung des Gebäudes, das später einer neuen Bestimmung zugeführt wurde.
Das Palast beherbergt das Museum für türkische und islamische Kunst mit Handschriften, Keramiken, Metallarbeiten und traditionellen Teppichen verschiedener Epochen. Die Sammlung zeigt, wie Menschen über Jahrhunderte hinweg alltägliche und kostbare Gegenstände hergestellt haben.
Der Besuch ist täglich möglich und Besucher sollten mit einer Stunde oder mehr Zeit einplanen, um den Palast gründlich zu erkunden. Geführte Touren werden in verschiedenen Sprachen angeboten und ermöglichen es, die Sammlungen und Räume besser zu verstehen.
Der Palast ist das einzige erhaltene Privatwohnhaus aus der Osmanischen Zeit, das in Istanbul seine ursprüngliche architektonische Struktur bewahrt hat. Diesen Erhaltungszustand verdankt das Gebäude seiner Umwandlung zu einem Museum, was es vor modernen Umbauten geschützt hat.
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