New York Gold Exchange, Finanzbörse in Manhattan, Vereinigte Staaten.
Die New York Gold Exchange war eine Handelseinrichtung in Lower Manhattan, genauer gesagt an der Ecke William Street und Exchange Place. Dort konnten Mitglieder in einem organisierten Markt Gold gegen Papiergeld handeln und aktuelle Preise ermitteln.
Die Börse wurde 1862 gegründet, um einen offenen Markt für den Handel zwischen Gold und dem damals neuen Papiergeld der US-Regierung zu schaffen. Sie verlor jedoch nach dem Ende des Bürgerkriegs schnell an Bedeutung, als sich die Finanzmärkte konsolidierten.
Die New York Gold Exchange war ein Ort, an dem Finanzmakler und Händler täglich zusammenkamen, um Gold gegen Papiergeld zu tauschen, das damals von der Regierung ausgegeben wurde. Die laute und hektische Handelsatmosphäre spiegelte die Unsicherheit der Kriegszeit wider, die man beim Betreten des Saals sofort spürte.
Das ehemalige Gebäude befindet sich im Herzen des Finanzviertels von Manhattan und ist gut zu Fuß von anderen historischen Stätten der Gegend erreichbar. Da es sich heute nicht mehr um einen aktiven Handelsplatz handelt, lohnt sich ein Spaziergang durch die Umgebung, um die Geschichte des Viertels zu spüren.
Die Börse war eng mit dem sogenannten Schwarzen Freitag vom September 1869 verbunden, einem der ersten großen Finanzmanipulationen in der amerikanischen Geschichte. Zwei Spekulanten versuchten, den gesamten Goldmarkt des Landes zu kontrollieren, was zu einem plötzlichen Preisverfall und dem Ruin vieler Händler führte.
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