Vermont Building
Das Vermont Building ist eine sechsgeschossige Fabrik in Bostons North End, die 1904 erbaut wurde und aus Backstein mit Marmordetails besteht. Das Gebäude wurde von den Architekten Arthur H. Bowditch und Edward B. Stratton entworfen und zeigt aufwändige geschnitzte Stein- und Backsteinverzierungen.
Das Gebäude wurde 1904 erbaut und diente ursprünglich als Leichtfertigung, Lagerraum und mit Einzelhandelsgeschäften im Erdgeschoss. 1984 wurde es in das National Register of Historic Places aufgenommen, was seine Bedeutung für Bostons industrielle Geschichte anerkennt.
Das Vermont Building trägt seinen Namen nach Redfield Proctor, einem US-Senator aus Vermont, der das Gebäude als persönliches Projekt finanzierte. Der Marmor in der Fassade verbindet das Bauwerk mit Vermonts Steinbruch- und Marmorverarbeitungstradition, die im frühen 20. Jahrhundert hochgeschätzt war.
Das Gebäude befindet sich in der North End-Nachbarschaft in fußläufiger Entfernung und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Da es heute in Loftwohnungen umgewandelt wurde, ist das Innere nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, aber die Außenseite kann von der Straße aus bewundert werden.
Die Vermont Marble Company nutzte Teile des Gebäudes zur Marmorverarbeitung, was eine direkte Verbindung zur Abbau- und Verarbeitungsindustrie des Staates schuf. Heute steht das Gebäude als seltenes Beispiel, wie eine historische Industriestätte erfolgreich in modernes Wohnviertel umgewandelt wurde.
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