Templo de San Francisco, Katholische Kirche in Cochabamba, Bolivien
Der Templo de San Francisco ist eine katholische Kirche in Cochabamba mit einer Fassade im Historismus-Stil, die sich durch einen halbrunden Portalbogen und ein großes oberes Fenster auszeichnet. Der Innenraum wird durch natürliches Licht geprägt und zeigt eine reich ausgestaltete Ausstattung mit Holzschnitzereien.
Das Gebäude wurde 1581 gegründet und später 1782 wiederaufgebaut, wobei die Struktur auch 1926 modernisiert wurde. Diese verschiedenen Bauphasen verbinden architektonische Einflüsse mehrerer Epochen in einem einzigen Bauwerk.
Der Hauptaltar zeigt geschnitzte Holzfiguren mit Blattgoldüberzug, die die handwerklichen Fähigkeiten lokaler Künstler aus der Kolonialzeit widerspiegeln. Diese Arbeiten sind Teil einer Tradition religiöser Kunst, die Generationen von Gläubigen in Cochabamba geprägt hat.
Die Kirche ist für Besucher an regelmäßigen Tagen zugänglich, besonders wenn keine religiösen Zeremonien stattfinden. Es wird empfohlen, vor dem Besuch die genauen Öffnungszeiten zu überprüfen und respektvoll während Gottesdienste zu agieren.
In der Kirche befindet sich das Grab des Arztes José Salvany y Lleopart, der die Pockenimpfung in Südamerika während der Kolonialzeit einführte. Diese historische Figur machte den Ort zu einem wichtigen Zeugnis medizinischer Fortschritte in der Region.
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