Templo de Santa Clara, Gotische katholische Kirche in Cochabamba, Bolivien.
Das Templo de Santa Clara ist eine Kirche mit einer einzigen Schiffslinie, spitzwölbigen Fenstern und einem charakteristischen seitlichen Turm mit Spitze, die zwischen 1912 und 1918 erbaut wurde. Das Innere wird durch vier große Fenster natürlich beleuchtet, und man erreicht das Gebäude durch einen Seiteneingang mit spitzwölbiger Tür.
Ein ursprüngliches Kloster wurde 1648 in Villa de Oropeza gegründet und diente den Klarissen als Zuhause. Die heutige Kirche wurde später von Ingenieur Julio Knaudt entworfen und zwischen 1912 und 1918 erbaut.
Das Gebäude dient seit seiner Gründung als Kloster für die Armen Klarissen, die hier ein beschauliches Gemeinschaftsleben führen. Die Nonnen prägen den Rhythmus des Ortes durch tägliche Gebete und religiöse Zeremonien, die das spirituelle Leben der Stadt mitgestalten.
Der seitliche Eingang mit spitzwölbiger Tür bietet einen natürlichen Einstieg in das Gebäude, wobei Besucher aufgrund der Präsenz des aktiven Klosters mit Stille und Respekt rechnen sollten. Der Besuch wird am besten zu Zeiten außerhalb der Gebetszeiten geplant, um die tägliche Andacht der Nonnen nicht zu stören.
Ein verborgenes Merkmal der Kirche ist der obere Chor mit einer Gittertrenung, die es den Nonnen ermöglicht, an Gottesdiensten teilzunehmen, ohne vom Publikum gesehen zu werden. Dieses architektonische Detail spiegelt die Tradition der Klausur wider, die das Leben der Schwestern von außen abschirmt.
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