Iglesia y Convento de Santa Teresa, Cochabamba, Kulturgut in Bolivien
Die Iglesia y Convento de Santa Teresa ist ein Gebäudekomplex aus der Kolonialzeit in der Innenstadt von Cochabamba mit Barockarchitektur. Die Steinkolonnen sind aufwändig geschnitzt, das Innere zeigt religiöse Kunstwerke und einen verzierten Altar.
Das Gebäude entstand 1726 durch eine Spende von Juan Salvador Crespo und Melchora Macías. Später kamen Karmeliterinnen aus La Plata an, um hier ein kontemplativen Orden zu gründen.
Das Kloster war lange Zeit der Ort, wo Karmeliterinnen ein Leben des Gebets und der Stille führten. Der Hof und die Kapelle zeigen noch heute, wie diese religiöse Gemeinschaft ihren Alltag gestaltete.
Das Gebäude liegt an der Calle Mariano Baptista zwischen den Straßen Mayor Rocha und Ecuador in der Innenstadt. Geführte Rundgänge sind verfügbar und erklären die architektonischen Details und Kunstwerke.
Im zentralen Innenhof hängen Malereien aus der Kolonialzeit, die die religiöse Ausrichtung des Ortes bis heute zeigen. Der Glockenturm bewahrt zwei original Bronzeglocken, die seit der frühen Zeit des Komplexes dort hängen.
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