Templo de La Merced, Katholische Kirche im Stadtteil Sarco, Cochabamba, Bolivien.
Der Tempel de La Merced ist eine katholische Kirche im Bezirk Sarco mit einem Langhaus und einem vierstöckigen Glockenturm, der mehrere Glocken auf verschiedenen Ebenen trägt. Das Innere zeigt einen dreiteiligen Hauptaltar mit der Darstellung der Jungfrau, des Heiligen Herzens und Statuen zweier Heiliger.
Ein italienischer Architekt namens Franchesco Fontaine errichtete die Kapelle zwischen 1826 und 1840 und ließ sich dabei von der Peterskirche in Rom inspirieren. Das Gebäude diente zunächst als Privatkapelle, wurde aber 1982 der Göttliche-Wort-Ordnung übergeben und öffnete sich damit der Öffentlichkeit.
Der Name La Merced bezieht sich auf die Barmherzigkeit Mariens, die in diesem Kirchenraum als zentrale Andachtsfigur verehrt wird. Die Anordnung des Altars mit den Statuen der heiligen Joachim und Anna zeigt, wie die Verehrung von Mariens Familie hier eine wichtige Rolle spielt.
Die Kirche ist über ein großes Atrium mit einem Wasserbrunnen zugänglich, das während Renovierungsarbeiten 2006 hergestellt wurde. Der Eingangsbereich ist geräumig und bietet einen angenehmen Ort zum Betreten des Heiligtums.
Die Kirche besitzt einen vierstöckigen Glockenturm, der mehrere Glocken auf verschiedenen Ebenen hält, was eine ungewöhnliche Konstruktion für Kirchentürme dieser Zeit darstellt. Diese Anordnung der Glocken ermöglichte unterschiedliche Klänge und Rhythmen für verschiedene Anlässe und Gebetszeiten.
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