Burgruine Grottenstein, Burgruine am Berg Calanda, Haldenstein, Schweiz
Grottenstein ist eine Burgruine unterhalb einer Felswand am Fuße des Berges Calanda mit einem etwa 20 Meter langen Mauerabschnitt, der unter einem überhängenden Felsen errichtet wurde. Die Überreste liegen unter einer natürlichen Höhle, die Teil der ursprünglichen Befestigung war.
Die Burg wurde um 1180 erbaut und war lange Zeit nur aus schriftlichen Quellen bekannt, bis sie 1672 erstmals in Dokumenten erwähnt wurde, wo sie bereits als Ruine beschrieben war. Dies deutet darauf hin, dass die Anlage schon in frühmittelalterlicher Zeit aufgegeben wurde.
Die Burg nutzt eine natürliche Höhle als zentrales Element ihrer Struktur, wie man an der geschickten Anordnung der Mauern unter dem Felsen sehen kann. Diese Bauweise zeigt, wie Bewohner die Landschaft für Schutz einsetzten.
Die Ruine ist über einen Rundwanderweg von etwa 3 Kilometer Länge von Haldenstein aus erreichbar, der mit mäßigen Höhenunterschieden machbar ist. Gutes Schuhwerk wird empfohlen, da der Weg über Gelände führt und die Bedingungen je nach Jahreszeit wechseln.
Ein natürlicher Quellwasserbrunnen befindet sich innerhalb der Höhle und könnte darauf hinweisen, dass der Ort auch als Zufluchtsort bei Belagerungen diente. Der Name leitet sich vom Wort 'Chrott' ab, das im Dialekt die Kröte bedeutet.
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