Grossratsgebäude, Parlamentsgebäude in Chur, Schweiz
Das Grossratsgebäude ist das Parlament Graubündens in Chur, nördlich der Altstadt neben dem Theater Chur. Architekt Johannes Ludwig errichtete es 1861–1863 im Stil der Neorenaissance als Zeughaus; 1959 trennte Martin Risch den Bau in Theater und Parlament. Valerio und Tamara Olgiati gestalteten 2008–2009 den Eingang neu. Im Grossratsaal hängen 40 Wappenscheiben von 1960 von Giuseppe Scartezzini.
Der Bau entstand 1861 bis 1863 nach Plänen des Architekten Johannes Ludwig im Stil der Neorenaissance und diente als Zeughaus. 1959 trennte der Architekt Martin Risch das Gebäude in Theater und Parlament. 2008 bis 2009 gestalteten Valerio und Tamara Olgiati den Eingangsbereich für 670'000 Schweizer Franken neu; das Projekt war von Verzögerungen und juristischen Auseinandersetzungen begleitet.
Das Gebäude zeigt die Art, wie politische Entscheidungen in der Region getroffen werden, und spiegelt die Werte der lokalen Gemeinschaft wider. Seine Räume sind Orte, an denen sich Abgeordnete treffen und über Fragen diskutieren, die das alltägliche Leben in Graubünden beeinflussen.
Besucher können an Führungen durch das Gebäude teilnehmen, um zu verstehen, wie Parlamentssitzungen ablaufen und welche Funktion die verschiedenen Räume haben. Es ist ratsam, die Öffnungszeiten vorher zu prüfen und sich für größere Gruppen anzumelden.
Das Gebäude funktioniert bis heute als Ort für parlamentarische Sitzungen und wurde mit sorgfältiger Restaurierung bewahrt. Während Sitzungen können Besucher manchmal die politische Diskussion von der Galerie aus verfolgen und die lebende Geschichte der Regionalpolitik sehen.
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