Heiligkreuzkirche, Katholisches Kirchengebäude in Masans, Schweiz
Die Heiligkreuzkirche ist eine katholische Kirche im Churer Quartier Masans, die 1967–1969 vom Architekten Walter Maria Förderer in durchgehender Sichtbetonkonstruktion erbaut wurde. Im Südwesten schliesst ein polygonaler Turm an; in seiner Glockenstube hängen vier von der Glockengiesserei Eschmann in Rickenbach TG gegossene Glocken: Dreifaltigkeit (des'), Kreuz (es'), Frieden (f') und Marien (as').
Die Kirche wurde 1969 vom Architekten Walter Förderer fertiggestellt und verkörpert die Moderne Architekturbewegung der Nachkriegszeit. Sie markiert einen Wendepunkt in der religiösen Architektur und zeigt den experimentellen Einsatz von Betongerippe als strukturelles und gestalterisches Element.
Die Kirche ist das jüngste der vier römisch-katholischen Gotteshäuser von Chur, nach der Kathedrale, St. Luzius und der Erlöserkirche. Das dunkle Innere ist halbkreisförmig um einen hölzernen Volksaltar mit asymmetrischen Formen angelegt, ganz ohne Rundungen: Die Wände sind verwinkelt und von 12 Nischen an der Südwand und 14 an der Ostwand durchsetzt.
Die Kirche befindet sich in Masans und ist während der Öffnungszeiten für Gottesdienste öffentlich zugänglich. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Ort der Anbetung handelt, daher ist ein respektvolles und ruhiges Verhalten erforderlich.
Das dunkle Innere ist als verwinkelter Halbkreis um einen hölzernen Volksaltar mit asymmetrischen Formen gelegt, ganz ohne Rundungen; 12 Nischen durchsetzen die Südwand, 14 die Ostwand. 2019 kürte der Bündner Heimatschutz die Kirche zu einem der besten Bündner Bauten von 1950 bis 2000.
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