Angeln, Halbinsel in Schleswig-Holstein, Deutschland.
Angeln ist eine Halbinsel zwischen der Flensburger Förde und der Schlei im nördlichen Schleswig-Holstein, die sich durch eine sanft gewellte Landschaft mit vielen Seen auszeichnet. Die Küstenlinie zieht sich entlang der Ostsee und bildet mehrere kleinere Buchten, die von Wäldern und Weideflächen umgeben sind.
Die Halbinsel war vom 4. bis zum 5. Jahrhundert Siedlungsgebiet der Angeln, die von hier aus nach Britannien zogen und dort mehrere Königreiche gründeten. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Region zwischen dänischer und deutscher Herrschaft, bis sie nach dem Zweiten Weltkrieg endgültig bei Deutschland verblieb.
Der Name der Region leitet sich von den Angeln ab, einem germanischen Stamm, der hier siedelte bevor er nach Großbritannien aufbrach. Viele Ortsnamen und örtliche Bräuche erinnern noch heute an diese frühen Bewohner und deren Lebensweise an den Förden.
Regionale Züge fahren bis nach Flensburg, von wo aus Busse die kleineren Ortschaften auf der Halbinsel verbinden. Viele Wanderwege führen durch die Hügellandschaft und entlang der Küste, wobei festes Schuhwerk wegen unebener Wege empfehlenswert ist.
Der Ursprung des Wortes England lässt sich direkt auf diese Halbinsel zurückführen, da die Angeln dem Land ihren Namen gaben. Slawische Ortsnamen in der Gegend zeugen von einer Zeit im frühen Mittelalter, als beide Volksgruppen hier zusammenlebten.
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