Hage, Gemeinde in Ostfriesland, Niedersachsen, Deutschland
Hage ist ein Flecken in Niedersachsen, ein kleiner Ort mit flacher Landschaft nur etwa einen Meter über dem Meeresspiegel. Das Zentrum wird von der St.-Ansgari-Kirche geprägt, die um 1220 bis 1250 entstand, und ringsum liegen landwirtschaftliche Flächen, Wälder und die Überreste einer mittelalterlichen Burganlage.
Der Flecken Hage entstand vor etwa 900 Jahren als Siedlung an alten Handelswegen und wurde im Mittelalter um eine Burganlage herum entwickelt. Im Jahr 1656 erhielt der Ort vom Adel das Marktrecht und konnte seitdem zweimal jährlich Märkte abhalten, eine Tradition, die bis heute in Erinnerung lebt.
Der Flecken Hage trägt seinen Namen aus mittelalterlicher Zeit, als hier ein Handelsplatz entstand. Die Menschen sprechen neben Hochdeutsch auch Plattdeutsch, eine regionale Sprache, die man noch heute an Willkommensschildern und in Gesprächen mit Einheimischen hört.
Hage ist leicht mit dem Auto erreichbar und verfügt über einen Bahnhof, der Verbindungen zu größeren Städten und umliegenden Orten bietet. Ein Spaziergang durch den flachen Ort ist einfach und beschaulich, ideal um die alten Gebäude, die Windmühle und die umliegenden Wälder und Felder zu erkunden.
Hage beherbergt eine der höchsten Windmühlen Deutschlands, eine markante Struktur, die weit über die flache Landschaft hinausragt und früher zum Mahlen von Getreide diente. Diese imposante Mühle steht heute als Denkmal und verkörpert die handwerkliche Geschichte des Ortes sowie die menschliche Beharrlichkeit gegen die Herausforderungen des Marschen-Landes.
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