Burg Berum, Mittelalterliche Burg in Hage, Deutschland.
Die Burg Berum ist eine Wasserburg in Hage-Berum, bestehend aus einer erhaltenen Vorburg, einem lang gestreckten Backsteinbau an der Wehrmauer mit ehemaligem Torturm, sowie einer barocken Tordurchfahrt, deren Dreiecksgiebel das württembergische Wappen der Fürstin Christine Charlotte zeigt. Wall, Außengraben und Reste des Barockgartens von 1712 sind noch vorhanden.
Die Burg Berum wird 1310 erstmals urkundlich als Sitz eines Häuptlings der Familie Syrtza im Norderland genannt; 1408 ist ein Steinhaus erwähnt. Graf Ulrich I. ließ sie 1443 zu einem Schloss mit drei Flügeln und Vorburg ausbauen, und 1600 wurde hier der Berumer Vergleich geschlossen, durch den das Harlingerland an Ostfriesland kam. 1764 wurde das Hauptschloss abgebrochen.
Der Name der Burg stammt vom Ortsteil Berum, und die erhaltene Tordurchfahrt trägt im Dreiecksgiebel das Wappen der Fürstin Christine Charlotte. Am 28. Januar 1600 wurde hier der Berumer Vergleich geschlossen, durch den das Harlingerland an Ostfriesland kam. Die Anlage ist in Privatbesitz und wird von der Familie von Oppeln-Bronikowski bewohnt, ist also von außen zu sehen.
Die Burg ist Privateigentum und wird von der Familie von Oppeln-Bronikowski bewohnt; von außen einsehbar sind nur die Außenanlagen, die Tordurchfahrt und die Reste des Barockgartens von 1712 im Süden. Das Portal wird von zwei Säulen flankiert, im Dreiecksgiebel ist das Wappen der Fürstin Christine Charlotte zu sehen. Wall und Außengraben sind erhalten und rahmen den Zugang.
Die barocke Tordurchfahrt mit zwei flankierenden Säulen trägt das württembergische Wappen der Fürstin Christine Charlotte, die von 1690 bis 1699 als Witwe in Berum lebte. Südlich der erhaltenen Vorburg sind Reste des 1712 angelegten Barockgartens zu sehen.
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