Halde Hoheward, Gipfel und ehemalige Deponie in Herten-Recklinghausen, Deutschland
Die Halde Hoheward ist ein rekultivierter Haldenstandort zwischen Herten und Recklinghausen, der heute ein beliebtes Ausflugsziel darstellt. Oben angekommen finden Besucher großformatige Stahlkunstwerke, eine Sonnenuhr und eine weitläufige Aussicht über die Region.
Der Hügel entstand aus Abfallmaterialien mehrerer Kohlegruben, darunter Recklinghausen II und Ewald, die über Jahrzehnte Schicht um Schicht angehäuft wurden. Nach Schließung der Gruben wurde der Standort in einen öffentlichen Raum mit künstlerischer Gestaltung umgewandelt.
Das Kunstwerk verbindet den Ort mit Himmel und Sternen durch zwei große Stahlbögen und eine Sonnenuhr. Besucher können hier spüren, wie die Vergangenheit des Bergbaus in etwas Neues umgewandelt wurde.
Das Gelände ist über mehrere Wege zu erreichen, darunter ein Treppenaufgang mit etwa 500 Stufen von Norden oder eine sanftere Route über die Drachenbrücke. Die beste Zeit zum Besuch ist bei trockenem Wetter, und vom Gipfel aus haben Besucher Sicht in alle Richtungen.
Der Drachenbrücke verdankt ihren Namen einer lokalen Legende, und die Kunstinstallationen wurden speziell entworfen, um Besucher dazu einzuladen, den Himmel und die Horizontlinie zu beobachten. Diese ungewöhnliche Verbindung zwischen Erdbeobachtung und Himmelsforschung macht den Ort zu einem Ort zum Nachdenken.
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