Convento Santa María de Jesús, Franziskanerkloster in der Altstadt von Sevilla, Spanien.
Das Convento Santa María de Jesús ist ein Franziskanerkloster in Sevillas Altstadt mit einer einschiffigen Kirche, Tonnengewölben und Mudéjar-Kassettendecken. Der Hochaltar wird von Salomonischen Säulen gestützt und wird bei der Erkundung des Innenraums sofort sichtbar.
Das Kloster wurde 1502 von Jorge Alberto de Portugal und Felipa Melo gegründet und später erheblich verändert. Bedeutende Umbauten fanden Ende des 17. Jahrhunderts und Mitte des 19. Jahrhunderts statt.
Das Kloster beherbergt bemerkenswerte Werke von Künstlern wie Pedro Roldán und seiner Tochter Luisa, die zusammen religiöse Skulpturen schufen. Die Wandmalereien zeigen Erzengel und prägen das spirituelle Aussehen der Innenräume bis heute.
Das Kloster befindet sich in der Calle Águilas in Sevilas Altstadt und ermöglicht Besuchern die Erkundung bestimmter Bereiche. Es ist wichtig, Respekt vor der dort lebenden religiösen Gemeinschaft zu zeigen und sich diskret zu verhalten.
Die Portalrahmung wurde von Alonso de Vandelvira entworfen und zeigt ein Werk von Juan de Oviedo aus 1590. Diese Relief der Jungfrau mit Kind ist ein seltenes Beispiel für die handwerkliche Zusammenarbeit zwischen Architekten und Bildhauern der Renaissance.
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