Convento de Madre de Dios, Dominikanerkloster im Stadtteil San Bartolomé, Sevilla, Spanien.
Das Convento de Madre de Dios ist ein Dominikanerinnenkloster im Viertel San Bartolomé in Sevilla mit einer einschiffigen Kirche, die mit hölzernen Kassettendecken ausgestattet ist. Der Haupteingang zur Anlage liegt an der Calle San José und ist von einem großen Marmorportal gerahmt.
Isabel Ruiz de Esquivel gründete das Kloster im Jahr 1472, und Königin Isabella I. schenkte ihm 1496 Grundstücke aus dem ehemaligen jüdischen Viertel. Diese frühen Schenkungen legten den Grundstein für den dauerhaften Bestand der Anlage in Sevilla.
Die Schwestern des Konvents stellen nach alten Rezepten handgemachte Süßigkeiten her, die Besucher direkt vor Ort kaufen können. Diese Tradition ist im Alltag des Konvents bis heute lebendig geblieben.
Das Kloster ist an den meisten Tagen morgens und nachmittags geöffnet, doch die Zeiten können je nach Jahreszeit variieren, weshalb es sich lohnt, sie vorab zu prüfen. Der Haupteingang an der Calle San José ist leicht zu finden und gut erreichbar.
Drei Ururenkelinnen von Christoph Kolumbus sind als Nonnen in dieses Kloster eingetreten und wurden in der Kirche begraben. Ihre Gräber sind eine unerwartete Verbindung zwischen der Geschichte der Entdeckungen und diesem stillen Winkel Sevillas.
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